„Russland ist mit dem Verstand nicht zu begreifen

Mit gewoehlichem Maße nicht zu messen

Es hat ein besonderes Wesen

An Russland kann man nur glauben"

Russischen Dichter, Philosoph und Diplomat Fjodor Ivanowitsch Tjutschew (1803-1873)

 Mit Olympia Reisen...soweit der Osten reicht

Günter Grass' Arbeitstreffen in Russland
Günter Grass, Foto dpa

Auf Initiative des Nobelpreisträgers Günter Grass trafen sich er und deutsche Schriftsteller mit russischen Kollegen in St. Petersburg. Zur Diskussion über neuere russische Literatur fuhren unter anderem Thomas Brussig, Jens Sparschuh und Katja Lange-Müller mit. Sie erlebten Überraschendes.

Warum mag Deutschland keine russischen Filme?
Foto RUVR

Russland erlebt derzeit nicht nur in der Schwerindustrie eine Phase steigender Produktivität. Allem voran wächst der Markt für audiovisuelle Medien.Obwohl der russische Film erfolgreich in ganz Europa sei, zeige etwa die Berlinale kaum russische Stücke. Leiter der Russischen Bundesagentur für Kultur und Kinematographie Michail Schwydkoj verstehe nicht, wieso der Berlinale-Chef Dieter Kosslick „keine russischen Filme mag“

Gemeinsam gegen US-Raketenschild

Für Standard Johnny Erling aus Peking

Mit einer Erklärung gegen den US-Raketenschild unterstreichen China und Russland beim Besuch des neuen Kreml-Chefs Dmitri Medwedew in Peking die strategische Partnerschaft.

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Moskau zum Kennenlernen ab € 299

Erkunden Sie die Hauptstadt Russlands in eingener Regie. Nutzen Sie das unbestritten effektivste Transportmittel der Stadt, die Metro - viele Stationen sind prachtvoll gestaltet - ein Fahrt lohnt sich. Im Zentrum finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten ("Alter Arbat", Erlöser-Kathedrale, Kreml, Roter Platz, GUM u.v.a.), die sie zu Fuß erreichen können. Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall einen abendlichen Spaziergang zum Roten Platz mit dem Kreml - die Szenerie ist nachts wunderschön beleuchtet.

Russlands Renaissance

Von Wolfram Eilenberger, der Tagesspiegel

Sie gewinnen alles, was sie kriegen können, jetzt auch im Fußball: Für die Russen ist es ein Jahr des Erfolgs – dank Talenten, Taktik und viel Geld

Die Russen werden noch süchtig nach Wettbewerben, so viel gewinnen sie gerade. Tennis, Fußball, Eishockey – sogar den Eurovision Song Contest. Europameister im Singen sind sie also schon und vielleicht ja am Sonntag auch im Fußball. Eine europäische Fußballtrophäe steht auch schon seit Mai in Russland, der Uefa-Pokal, gewonnen von Zenit St. Petersburg. Der Mai war überhaupt ein Wonnemonat für die Russen: Maria Scharapowa kehrte an die Weltspitze des Tennis zurück (als eine von vier Russinnen unter den besten acht), und die russische Eishockeynationalmannschaft besiegte – nach fünfzehn Jahren ohne Titel – Kanada in einem berauschenden WM-Finale 5:4.

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Roter Teppich für Medwedjew

Dmitrij Medwedew

Von Nikolas Busse, FAZ.net

Wenn es seit der Wiedervereinigung eine Konstante in der deutschen Außenpolitik gibt, dann ist es die Hinwendung zu Russland. Nach 1990 haben deutsche Kanzler und Außenminister zwar nicht immer alles gleich gemacht im Umgang mit der großen Macht am östlichen Rand des Kontinents.

Die Menschenrechte etwa hat nicht jeder zum Thema gemacht. Aber im Vergleich zum Kalten Krieg hat sich doch eine erstaunliche Nähe zwischen Deutschland und Russland entwickelt.

Deutsche Wirtschaft hofft auf einen Korruptionsbekämpfer Medwedew

Von Carmen Eller, Moskau

Allen politischen Krisen zwischen Berlin und Moskau zum Trotz: Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen florieren. Russland ist für Deutschland sogar der am schnellsten wachsende Exportmarkt. Doch deutsche Unternehmen beklagen die Korruption.

Die deutsche Wirtschaft setzt große Hoffnungen in den neuen russischen Präsidenten.

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Die Erhaltung der Sicherheit und Stabilität in der Arktis werden die Vertreter der fünf Anrainerstaaten erörtern

Lavrov, Foto Ruvr

Der Außenminister Russlands Sergej Lawrow beginnt heute seinen zweitägigen Besuch in Dänemark. Er wird mit der dänischen Führung verhandeln und ebenso an der Konferenz der Arktis-Anrainer in der Stadt Ilulissat in Grönland teilnehmen. An der Konferenz nehmen die Vertreter Russlands, Dänemarks, Kanadas, Norwegens und der USA teil. Diese fünf Arktis-Anrainer tragen die Verantwortung für den Stand der Dinge in dieser Region. Und das umfasst auch die Gewährleistung der Erhaltung der natürlichen Umwelt, die nachhaltige Entwicklung und die stabile Sicherheit. Insbesondere soll ein breiter Fragenkreis erörtert werden, der mit dem gegenwärtigen Zustand im Nordpolarmeer verbunden ist, darunter auch im Kontext des Klimawandels.

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Expertenrunde: Kann Medwedew sich zu einem neuen großen Reformer entwickeln?

Dmitrij Medwedew, Foto RIAN

Bei seiner Einführung ins Präsidentenamt versprach Dmitrij Medwedew seinen
Landsleuten ein liberaleres Russland. Er möchte der Privatwirtschaft mehr
Spielräume offerieren, die Meinungsfreiheit stärken, der Entwicklung der
Zivilgesellschaft neue Impulse geben, aus Russland einen funktionierenden
Rechtsstaat kreieren. Aus Medwedews Mund kam bislang kein kritisches Wort
an die Adresse des Westens. Zu den großen Konflikten im Verhältnis
Russland - Westen, wie beispielsweise Fragen der amerikanischen
Raketenabwehr in Mittelosteuropa, Atomstreit mit dem Iran oder des
russisch-georgischen Konflikts um Abchasien hat er sich noch nicht zu Wort
gemeldet. Der Westen hat Medwedews liberale Töne und Signale wohlwollend
registriert. Die spannende Frage lautet: Kann Medwedew seinen Worten
konkrete Taten folgen lassen? Kann er sich zu einem neuen großen Reformer
entwickeln oder hielt er in letzter Zeit nur Fensterreden?

Diese Fragen richtete russland.de an eine Reihe ausgewiesener deutscher Russlandexperten.

Kommt Michail Chodorkowski schon bald frei?

Von Manfred Quiring, Welt online

Russlands prominentester Häftling, Michail Chodorkowski, kann auf Freiheit hoffen: Die Duma berät über einen Gesetzesvorschlag zur Haftzeit-Verkürzung. Das könnte auch den Ex-Yukos-Chef betreffen. Der erwartet zwar keine Begnadigung von Russlands neuem Präsidenten Medwedjew, ist aber insgesamt "vorsichtig optimistisch".

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Das strategische Wettrennen um Einfluss und Öl am Nordpol
Alexander Rahr

Auf dem Meeresboden unter dem Nordpol setzte ein russisches
U-Boot 2007 eine russische Flagge, um die Ansprüche Moskaus auf die
Ölvorräte im arktischen Meer zu unterstreichen. Russland will
Energie-Supermacht werden und hält die Gas- und Öpreise hoch , erklärt
Alexander Rahr von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik im
tagesschau-Chat zur Nordpolkonferenz.

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Europas Spreizschritt nach Osten

von Alois Berger, Frankfurter Rundschau

Brüssel. Die 27 Außenminister der Europäischen Union haben am Montag nach jahrelangen Debatten die Neuausrichtung der Beziehungen zu Russland beschlossen. Der wirtschaftliche Austausch soll intensiviert und auf eine rechtlich solidere Basis gestellt werden.

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Deutsche Wirtschaft: Russland als Investitionsstandort attraktiver

In einem Positionspapier des Ost-Ausschusses wird das „große Interesse“ der deutschen Wirtschaft am weiteren Ausbau der strategischen Partnerschaft mit Russland betont - auch durch neue Projekte, etwa in der Luft- und Raumfahrt, der Hochtechnologie oder dem Gesundheitswesen, wie die dpa meldete.